Madagaskar

Mada­gas­kar ist der zweit­größ­te Insel­staat vor der Ost­küs­te Mosam­biks im Indi­schen Oze­an. Es leben ca. 25 Mil­lio­nen Men­schen auf einer Flä­che von rund 600.000 Qua­drat­ki­lo­me­tern. Von 1896–1960 war Mada­gas­kar eine fran­zö­si­sche Kolo­nie. Die Natio­nal­spra­che ist neben Malagasy auch Fran­zö­sisch. Es gibt 18 eth­ni­sche Grup­pen in Mada­gas­kar. Der Groß­teil gehört dem Meri­no und Bet­si­leo Volk an. 41 % der Bewoh­ner sind Chris­ten. 52 % der Ein­woh­ner leben ihren indi­ge­nen Glau­ben (Ahnen­ver­eh­rung, usw.). 7 % gehö­ren dem mus­li­mi­schen Glau­ben an.

Reisen

Reiseland Madagaskar

Die Pira­ten­in­sel Mada­gas­kar ist für Aben­teu­er­rei­sen­de, Kul­tur­in­ter­es­sier­te und auch für Strand- und Tauch­lieb­ha­ber ein abso­lu­tes Para­dies. In Mada­gas­kar gibt es ver­schie­de­ne Tier­ar­ten die nir­gend­wo sonst vor­kom­men. Es gibt auch Land­schafts­for­men die es nur in Mada­gas­kar gibt.

Zu den wich­tigs­ten tou­ris­ti­schen Sehens­wür­dig­kei­ten im Nor­den zäh­len die ver­schie­de­nen Buch­ten. Und der Mon­ta­gne d’Ambre Natio­nal­park, der bekannt ist für vie­le Lemu­ren Arten, Vögel und Pflan­zen. Im Nor­den lohnt sich der Weg zu den roten Tsin­gys (Kalk­stein­na­deln). Auch Vanil­le- und Gewürz­plan­ta­gen sind auf der Insel sehr ver­brei­tet.

Der tro­pi­sche Osten ist bekannt für dich­te Regen­wäl­der, sel­te­ne Blu­men und exo­ti­sche Tie­re. Eine Sehens­wür­dig­keit an der Ost­küs­te ist der 600 km lan­ge Pan­ga­la­nes Kanal. Hier wer­den mit lan­des­ty­pi­schen Boo­ten (Piro­gen), Früch­te, Getrei­de und ande­re Gegen­stän­de, wie in der alten Zeit, trans­por­tiert. Er bil­det die Haupt­ver­kehrs­ader die­ser Gegend. Eine Boots­fahrt auf dem Kanal gewährt uns Ein­bli­cke in das Leben der Mada­gas­sen.

Für Strand-, Schnor­chel- und Tauch­freun­de ist die sub­tro­pi­sche Insel St. Marie geeig­net. Hier kann man im August sogar Wale beob­ach­ten. Es gibt auch vie­le klei­ne­re Inseln. Die bekann­tes­ten sind Nosy Be, Nosy Iran­ja, Nosy Tsa­ra­ban­ji­na und Nosy Saka­tia. Die­se begeis­tern mit ihren Sand­strän­den, Koral­len­rif­fen und dem azur­blau­en Meer. Mitt­ler­wei­le ist es auch mög­lich Kreuz­fahr­ten zwi­schen den Inseln zu machen. Her­vor­zu­he­ben ist das auch Unter­was­ser­re­ser­vat bei Nosy Tani­kely.

Der wil­de Süden und der Wes­ten der Insel sind unter Wan­der- und Trek­king­freun­den sehr bekannt. Im Adrin­gi­ta Gebirgs­mas­siv kön­nen Sie zahl­rei­che Tou­ren unter­neh­men. Der Isa­lo Natio­nal­park beein­druckt durch bizar­re For­men aus Sand­stein. Schluch­ten, Can­yons und natür­li­che Schwimm­be­cken begeis­tern Wan­de­rer aus aller Welt. Der Tsin­gy de Bema­ra­ha Natio­nal­park ist auch eine Attrak­ti­on für Besu­cher. Er wur­de 1990 von der UNESCO zum Welt­kul­tur­er­be erklärt.

Im Wes­ten ist die Bao­bab Allee in der Nähe von Moron­da­va, einer Stadt an der Küs­te. Die Bao­bab Allee gilt als eines der Post­kar­ten­mo­ti­ve Mada­gas­kars. Per Boot kön­nen Sie eine Safa­ri auf dem Tsi­ri­bi­hi­na Fluss machen. Die­ser führt Sie durch eine Land­schaft mit Kro­ko­di­len, Lemu­ren und Vögeln.

Auf der Masoa­la Halb­in­sel kön­nen Sie Wan­de­run­gen und Kajak­tou­ren unter­neh­men. Sie kön­nen die Küs­te ent­lang zu tro­pi­schen Inseln kaja­ken. Sie kön­nen in Man­gro­ven­wäl­dern, umge­ben von unbe­rühr­tem Regen­wald, wan­dern. Sie kön­nen unter Ster­nen dinie­ren und das viel­fäl­ti­ge Tier- und Pflan­zen­le­ben des Masoa­la Natio­nal­parks erkun­den.

Für Natur­lieb­ha­ber ist der Rano­mafa­na Natio­nal­park ein High­light. Im dich­ten Pri­mär- und Sekun­där­wald gele­gen ist er Hei­mat der gol­de­nen Bam­bus Lemu­ren. Die vom Aus­ster­ben bedroh­ten Tie­re wur­den 1986 von Dr. Patri­cia Wright, einer ame­ri­ka­ni­schen Pri­ma­ten­for­sche­rin und Anthro­po­lo­gin, ent­deckt. Sie setz­te sich für den Schutz des Lebens­raums der Lemu­ren ein. Sie errich­te­te mit zahl­rei­chen Orga­ni­sa­tio­nen und der loka­len Bevöl­ke­rung den Rano­mafa­na Natio­nal Park. Die­ser schützt 12 Lemu­ren Arten, Cha­mä­le­ons, Vögel, Frö­sche und Ten­reks. Auch das klei­ne Anja Reser­vat mit sei­ner gro­ßen Kat­ta-Lemu­ren-Kolo­nie ist sehens­wert.

Beste Reisezeit

Die bes­te Rei­se­zeit für Mada­gas­kar ist davon abhän­gig wohin die Rei­se geht. Im Nor­den gibt es regel­mä­ßig Nie­der­schlä­ge. Bes­te Rei­se­zeit ist von April bis Novem­ber. Im Süden von April bis Ende Okto­ber. Im Wes­ten von Mai bis Okto­ber. Im Osten von Okto­ber bis Dezem­ber. Rech­nen Sie aber auch in die­sen Mona­ten mit Nie­der­schlä­gen.

Auf der Insel St. Marie kön­nen Sie im August und Sep­tem­ber Wale beob­ach­ten. Bes­te Rei­se­zeit ist im Mai und von Sep­tem­ber bis Dezem­ber. Die Insel Nosy Be kann das gan­ze Jahr über bereist wer­den. Haupt­rei­se­zeit ist aber über Weih­nach­ten.

Madagaskars Küche

Die Küche Mada­gas­kars hat einen, durch die lan­ge Kolo­ni­al­zeit, stark fran­zö­si­schen Ein­fluss. Haupt­nah­rungs­mit­tel ist Reis. Dazu gibt es Zebu Rind oder Huhn. An der Küs­te gibt es Fisch­ge­rich­te. Gemü­se und fri­sches Obst sind über­all erhält­lich.

Tatao ist ähn­lich unse­rem Milch­reis und wird mit Honig gesüßt. Bei Var­an­ga han­delt es sich um eine Zube­rei­tungs­art gan­zer Rin­der. Die­se wer­den in Erd­öfen unter der Erde gegart, zer­klei­nert und in ihrem eige­nen Fett kon­ser­viert.

Ravi­to­to ist ein Ein­topf aus Fleisch und Blatt­ge­mü­se. Tila­pia nahand­ro gasy ist ein lecke­res Fisch­ge­richt. Unter Sao­s­i­sy ver­steht man eine sehr gro­be Brat­wurst aus Schwei­ne­fleisch. Roma­za­va ist ein aus Rind­fleisch her­ge­stell­tes Gericht. Zu den Fleisch­stü­cken wer­den Blät­ter der Mani­ok­wur­zel und Toma­ten gemischt. Zu den belieb­tes­ten Geträn­ken zäh­len vor allem Reis­was­ser „Ranon’apango“ und Tee.

Wis­sens­wer­tes: Hei­mi­sche Restau­rants wer­den als „Hote­ly“ bezeich­net.

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